Rosacea Therapie mit homöopathischen Mitteln

Neben den klassischen Therapieansätzen verfolgen immer mehr Patienten aufmerksam, mit welchen homöopathischen Mitteln sich Rosacea bekämpfen lässt. Drei verschiedene sind dabei immer wieder im Gespräch, doch auch sie können nur helfen, wenn sie richtig eingesetzt werden. Das ist für den Laien nicht immer einfach abzuschätzen und ein Gespräch mit einem Experten ist daher vor Beginn der Therapie anzuraten.

Abrotanum

Abrotanum wird aus der Eberraute hergestellt. Es wird vorwiegend bei Appetitlosigkeit, Schwäche und auch bei geschwollenen Lymphknoten eingesetzt. Ursprünglich war die Eberraute in Kroatien und Albanien heimisch und wird heute in vielen Gebieten der Erde gezielt angebaut und sie ist in Deutschland auch unter den Namen Stabwurz oder Pastorenkraut bekannt.

Schwefelsaures Kalium

Kalium sulfuricum, das schwefelsaure Kalium wird in der Homöopathie vor allem gegen Entzündungen eingesetzt. In der Rosacea Therapie wird es bei akuten Schüben empfohlen und kann zur äußerlichen Anwendung in Form von Gel oder einer Salbe kommen. In der Diätküche wird Kalium Sulfuricum auch als Salzersatz verwendet und gilt als gutes Mittel gegen eine allgemeine Abwehrschwäche.

Kaliumphosphat

Kalium Phosphoricum, also Kaliumphosphat, wird zur Heilung von Wunden eingesetzt. Geschwüre und Entzündungen heilen damit schneller ab. Es hilft aber auch gegen Erschöpfungszustände und bei einem nervösen Magen. Da die Darmflora wahrscheinlich in einem engen Zusammenhang mit dem Auftreten von Rosacea steht, kann damit der Verdauungsapparat positiv beeinflusst werden.

Wann kommt was zum Einsatz?

Da Rosacea in Schüben verläuft, muss die Therapie dem momentanen Verhältnisse angepasst werden. Daher sollten die genannten Mittel auf keinen Fall einfach selbst ausprobiert werden, denn nur in der richtigen Dosis und zum richtigen Zeitpunkt können sie tatsächlich helfen. Der Gang in eine Naturheilpraxis ist daher unbedingt anzuraten, bevor mit einer Behandlung mit homöopathischen Mitteln begonnen wird. Hier wird zusammen mit dem Patienten genau geklärt, wann welches Mittel die besten Aussichten auf Erfolg verspricht und wann eine Behandlung pausieren sollte oder ganz eingestellt werden kann.

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