Die Forschung an der TU in München

Die TUM gehört zu den deutschen Exellenzuniversitäten und damit zu den forschungsstärkten Universitäten in Europa. Sie ist die einzige Technische Universität Bayerns und ist in das Elitenetzwerk Bayern eingebunden. 2006 wurde sie als eine der ersten drei Universitäten in die Förderlinie Zukunftskonzept der Exzellenzinitiative aufgenommen und konnte diesen Titel im Jahr 2012 verteidigen. Geforscht wird an der Technischen Universität in München in folgenden Bereichen:

• Umwelt & Klima

• Gesundheit & Ernährung

• Information & Kommunikation

• Energie & Rohstoffe

• Mobilität & Infrastruktur

Die Forscher und Forscherinnen sehen sich als Dienstleister und sie suchen interdisziplinär nach praktikablen Lösungen für die großen und kleinen Herausforderungen der Zukunft. Etwa 500 hauptamtliche Professoren lehren und forschen an den 13 Fakultäten und die Ergebnisse neuer Forschungen fließen sofort in die Ausbildung der Studenten ein. Die Kompetenzen der TUM werden dafür in interdisziplinären Forschungszentren gebündelt und so entstehen neue Ansätze für die Forschung.

Die ersten Jahre

1877 erhielt die von König Ludwig II. gegründete Polytechnische Schule den offiziellen Namen Königlich Bayerische Technische Hochschule München und der erste Direktor der Einrichtung wurde Vermessungsingenieur Karl Maximilian von Bauernfeind. Elf Professoren, fünf Naturwissenschaftler und jeweils drei Mathematiker und Geisteswissenschaftler stellten zu Beginn das Professorenkollegium und zur Jahrhundertwende wurde dann das Labor für technische Physik gegründet. Im Zweiten Weltkrieg wurden 80 Prozent der Stammgebäude zerstört und als man 1946 den Betrieb der Universität wieder aufnahm, gab es viel zu tun. Man erklärte die Deutsche Raum- und Luftfahrtforschung zum Herzstück und auch Elektrotechnik und Mathematik gewannen damit stark an Bedeutung. 1957 kam der Standort Garching dazu und 1967 wurde die medizinische Fakultät in der Klinik Rechts der Isar eröffnet. Inzwischen wurden bereits 16 Angehörige der Universität mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Aktuelle Forschungen an der TUM

Zurzeit beschäftigen sich die Forscher unter anderem mit Wetterextremen und Robotern. Das Wetter und sein Einfluss auf den menschlichen Verdauungstrakt und die Selbstorganisation der Zellen im menschlichen Körper sind ein Forschungsthema, das sicher interessante Ergebnisse bringt, aber die Technische Universität München beschäftigt sich gleichzeitig auch mit Robotern. Sie sollen lernen mit Menschen zu interagieren, denn davon ist die moderne Technologie noch meilenweit entfernt. In einer Sonderforschung geht es um Pflanzen und ihre Früchte. Der Versuch zu steuern, wie viele Früchte sie tragen ist allerdings nur ein Projekt in der Sonderforschung, denn auch das Thema Krebstherapie haben sich die Forscher an der Universität in München auf die Fahnen geschrieben. Dabei soll erforscht werden, wie sich die Krebstherapien besser auf den Patienten zuschneiden lassen.

Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

Die TUM versteht sich nicht als abgeschottetes Institut, sondern arbeitet direkt mit Unternehmen zusammen. So entsteht eine Allianz, die auch den Wandel Bayerns von einem Agrarland zum Hochtechnologiestandort mitgestalten konnte. Etwa 1000 Kooperationsverträge im Jahr sorgen dafür, dass Wissenschaft und Wirtschaft immer wieder gemeinsame Projekte angehen und auch externe Institute wie die Max-Planck-Institute erweitern den Aktionsradius der TUM enorm.

Nachwuchsförderung als Kapital

Die Technische Universität in München investiert Millionen in den Nachwuchs. Ein umfangreiches Netz an Fördermöglichkeiten lässt dieses Großprojekt zu und neben der EU, Bayern und dem Bund sind auch private Investoren an der Universität gern gesehen. Ein strukturiertes Promotionsprogramm an der TUM steht allen Doktoranden zur Verfügung, denn den Nachwuchs sieht man an der Uni als wertvolle Säule, die unbedingt gefördert werden muss. In der TUM Talent Factory werden junge Forscher mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützt und maßgeschneiderte Angebote unterstützen den Nachwuchs dabei, die nächste Stufe der Postdoc-Karriereleiter zu erklimmen.

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